In der Baustoffindustrie spielt die pneumatische Förderung eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht den effizienten Transport von feinen Materialien wie Kalksteinmehl durch Rohrleitungen mithilfe von Druckluft. Diese Technologie ist besonders platzsparend und flexibel, erfordert jedoch eine präzise Abstimmung der Komponenten, um Energieverluste zu vermeiden. Denn gerade bei der Förderung von Kalksteinmehl sind konstante Druckverhältnisse und ein zuverlässiger Materialfluss entscheidend für die Produktionsqualität.
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Pneumatische Förderung als Branchenstandard
Die pneumatische Förderung hat sich in der Baustoffproduktion etabliert, weil sie zahlreiche Vorteile bietet:
- Staubfreie Förderung: Wichtig für Arbeitssicherheit und Umweltschutz
- Konstante Materialzufuhr: Sichert gleichbleibende Produktqualität
- Flexibilität: Ideal für komplexe Anlagenlayouts
Gerade bei feinen Materialien wie Kalksteinmehl ist diese Technologie unverzichtbar. Doch die Effizienz hängt von der richtigen Auslegung des Kompressors ab.
Technische Hintergründe
Für die pneumatische Förderung von Kalksteinmehl sind Niederdruckkompressoren die erste Wahl. Sie liefern den benötigten Luftstrom bei vergleichsweise niedrigem Druck – genau das, was für den Materialtransport erforderlich ist.
Die Vorteile:
- Geringerer Energieverbrauch im Vergleich zu Hochdrucksystemen
- Schonender Betrieb für Rohrleitungen und Fördertechnik
- Lange Lebensdauer bei richtiger Auslegung
Typische Probleme bei falscher Auslegung
Wenn ein Kompressor nicht exakt auf die Anforderungen abgestimmt ist, entstehen schnell Probleme:
- Unnötig hoher Energieverbrauch und dadurch steigende Betriebskosten
- Überlastung des Systems und dadurch erhöhter Verschleiß und Wartungsaufwand
- Unzuverlässige Förderung und dadurch Produktionsunterbrechungen und Qualitätsprobleme
Die Ausgangssituation beim Kunden
Bei unserem Kunden wurde ein Niederdruckkompressor eines Mitbewerbers für die pneumatische Förderung eingesetzt. Die Herausforderung: Der Energieverbrauch war deutlich höher als notwendig, und die Einbausituation in der zweiten Ebene der Produktionsanlage erschwerte jede Wartung oder einen Austausch erheblich. Zusätzlich wünschte sich der Kunde eine Lösung aus einer Hand – von der Analyse bis zur Inbetriebnahme.
Die Herausforderungen im Überblick
- Optimierung der Energieeffizienz für die Förderung von Kalksteinmehl
- Installation in einer schwer zugänglichen zweiten Ebene
- Komplette Projektabwicklung, inklusive Planung, Demontage und Montage
Unsere Lösung
Um die ideale Lösung zu finden, führten wir zunächst eine präzise Energiemessung durch. Diese Analyse zeigte den tatsächlichen Bedarf und bildete die Grundlage für die Auslegung eines neuen Niederdruckkompressors, der optimal auf die Anforderungen abgestimmt ist.
Die bauliche Situation war eine besondere Herausforderung: Der neue Kompressor konnte nicht vollständig in die zweite Ebene transportiert werden. Gemeinsam mit unserem Service-Team und dem Kunden entwickelten wir eine Lösung: Demontage des Kompressors vor Ort und Wiederaufbau in der zweiten Ebene – alles innerhalb weniger Tage und ohne Produktionsausfälle.
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Das Ergebnis
- Deutliche Energieeinsparung durch optimal ausgelegten Kompressor
- Reibungslose Installation trotz komplexer Einbausituation
- Komplette Lösung aus einer Hand, inklusive Planung, Demontage, Montage und Inbetriebnahme
Der Kunde ist zufrieden und nutzt den neuen Kompressor erfolgreich für die pneumatische Förderung von Kalksteinmehl. Dieses Projekt zeigt, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung ist: Energieeffizienz, technische Machbarkeit und Servicekompetenz müssen Hand in Hand gehen.
Häufig genannte Vorteile sind:
- staubfreie Förderung → wichtig für Arbeitssicherheit & Umwelt
- konstante Materialzufuhr → hohe Produktqualität
- flexible Installation → ideal bei beengten oder komplexen Anlagenlayouts
Gerade Kalksteinmehl lässt sich zuverlässig und hygienisch transportieren.
Wenn der Kompressor mehr Druck oder Volumenstrom liefert als nötig, arbeitet er ineffizient. Das führt zu:
- unnötig hohem Stromverbrauch,
- höherem Verschleiß in Leitungen und Komponenten,
- instabilem Materialfluss, der zu Produktionsunterbrechungen führen kann.
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