Brauereien: So gelingt der Umstieg von CO2 auf Stickstoff

Posted by Daniela Brouwer on 09.02.2021 09:45:00

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Wussten Sie, dass Brauereien traditionell auf CO2 als wesentliches Gas für alle Brauprozesse gesetzt haben?

Von der Tankspülung über die Abfüllung bis hin zur Inertisierung war Kohlendioxid in der Vergangenheit das Gas der Wahl für eine Brauerei.

Doch die Zeiten ändern sich: Stickstoff ist ein Inertgas, das von der Lebensmittel- und Getränkeindustrie als die Alternative zu CO2 bestimmt wurde.

Warum sollten Brauereien den Wechsel von CO2 zu N2 in Betracht ziehen?

Es gibt drei Hauptgründe, warum Brauereien den Umstieg von CO2 auf N2 in Betracht ziehen sollten:

  • Vielseitigkeit von Stickstoff
  • Nachhaltigkeit & Umweltschutz
  • Wirtschaftlichkeit

Bei der Stickstofferzeugung vor Ort geht es jedoch nicht darum, CO2 vollständig aus dem Betrieb der Brauerei zu entfernen. Vielmehr geht es darum, die Effizienz- und Kostenvorteile von Stickstoff im Vergleich zum teureren CO2  wo möglich zu nutzen und auch die Treibhausgasemissionen und den damit verbundenen CO2-Fußabdruck zu senken.

Ganz gleich, ob es sich um eine kleine oder große Brauerei handelt, die Verwendung von vor Ort erzeugtem Stickstoff lohnt sich fast immer.

Ob in einer Brauerei ein paar tausend oder mehrere hunderttausend Liter Bier pro Jahr  gebraut werden, das Atlas Copco Produktportfolio umfasst wirtschaftliche Stickstoffgeneratoren für Kleinst- und Großbrauereien.

Dabei kann ein Stickstoff-Generator auch so ausgelegt werden, dass das Wachstum und eine Erhöhung des Produktionsvolumens berücksichtigt werden. Es entstehen also langfristig keine Produktionsengpässe.

Alle Vorteile von Stickstoff gegenüber CO2:

Vielseitigkeit von Stickstoff.
Wie wir bereits erwähnt haben, vertraut die Lebensmittel- und Getränkeindustrie auf Stickstoff als CO2-Alternative. Es ist das bevorzugte Gas, um verpackte Waren zu begasen. So kommt es auch bei der Flaschenabfüllung zum Einsatz.

Beim Spülen von Tanks macht Stickstoff den Tank sauerstofffrei und verhindert Oxidation und anschließende Verunreinigung.
N2 wird auch zur Reinigung, Inertisierung , zur Abfüllung von Flaschen und Dosen verwendet.

Nachhaltigkeit & C02-Fußabdruck.
Eine interessante Tatsache: Wenn ein Teil des CO2 durch Stickstoff ersetzt wird, verringert sich der CO2-Fußabdruck einer Brauerei erheblich. Wenn der in einem Brauprozess verwendete Stickstoff freigesetzt wird, kehrt er lediglich in die Luft zurück, aus der er stammt, wodurch Treibhausgasemissionen vermieden werden.

In Zahlen heißt das: Eine Brauerei, die 10.000 Fässer/Jahr produziert und zwei Drittel ihres CO2-Verbrauchs durch N2 ersetzt, kann die Treibhausgasemissionen um bis zu 24 Tonnen pro Jahr reduzieren.

Wirtschaftlichkeit.

Einfach ausgedrückt: Stickstoff kostet sehr viel weniger als CO2.

Für Stickstoff zahlen Brauereien in der Regel  viel weniger pro Kubikmeter, wenn sie ihn vor Ort erzeugen. Sie können diese Zahl mit dem vergleichen, was Sie heute für CO2 in Gasflaschen bezahlen. Der Preis kann um leicht das 50-fache teurer sein.

Da hier Transportkosten eine große Rolle spielen,  können sich die CO2-Kosten zudem auch verdoppeln oder sogar verdreifachen, je nachdem, wie weit die Brauerei vom Gasverteilungszentrum entfernt ist.

Durch die Umstellung auf eine Stickstofferzeugung vor Ort können Brauereien ihre Produktion erheblich verbessern, ihren CO2-Ausstoß stark reduzieren und eine beträchtliche Menge Geld sparen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie dies in Ihrer Brauerei aussehen würde, besuchen Sie uns hier.

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Topics: Stickstoff-vor-Ort, Brauereien

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